Mittwoch, 15. Juli 2020

Die Milchstraße

Am Abend oder bereits in der fortgeschrittenen Dunkelheit, ist das funkelnde Sternenband der Milchstraße für jeden Naturfreund oder Hobbyastronomen eine faszinierende Erscheinung am Himmel. Hat sich im Laufe der Dunkelheit das Auge des Beobachters erst mal gewöhnt, ist das Band der Milchstraße aber auch ohne ein Teleskop ein sehr schönes Objekt, das besonders auf lang belichteten Aufnahmen eindrucksvoll erscheint. Die Milchstraße ist ein Sternensystem, dem auch unsere Sonne mit den Planeten dazu gehört.

Fast 200 Milliarden Sterne sind wohl in der Milchstraße vorhanden, wobei der aufmerksame Beobachter mit einem Fernglas Sternhaufen, Gas - und Staubnebel erkennen kann. Eine Ansammlung von Gas und Staubmaterie absorbieren sie das Licht der Sterne und geben so der Milchstraße das ungleichförmiges Aussehen. Eine mit strukturreichsten und mit hellen Stellen in der Milchstraße befindet sich im Sternbild Schütze.

Aber mit der zunehmenden Lichtverschmutzung kann man an vielen Orten wie in den Städten die Milchstraße überhaupt nicht sehen. Hierzu muss man sich an einen Ort begeben, der sehr dunkel ist, also fernab von störenden Lichtquellen. Optimale Beobachtungsbedingungen für das Betrachten der Milchstraße sind bei klarer Luft und möglichst geringer Lichtverschmutzung gegeben.

Das Milchstraßenband verläuft durch die Sternbilder Schütze, Adler, Schwan, Kassiopeia, Perseus, Fuhrmann, Zwillinge, Orion, Kiel des Schiffs, Zentaur, Kreuz des Südens und Skorpion.

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